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Trockene Haut, Winterblues und Erkältung: So bleiben Sie im Winter gesund

von Stephanie Petschnik

Trockene Haut, Winterblues und Erkältung:
So bleiben Sie im Winter gesund

Morgens ist es noch dunkel und nachmittags wird es schon wieder dämmrig. Dazwischen liegen Regentage, kalter Wind und warme Räume mit trockener Heizungsluft. Der November kann anstrengend sein - für die Haut ebenso wie für das persönliche Wohlbefinden.

Jetzt lohnt es sich, genauer auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Spannt die Haut? Fehlt der Antrieb? Müssen zu den regelmäßig eingenommenen Medikamenten noch Mittel gegen eine Erkältung hinzugefügt werden? In der Bahnhof Apotheke Dr. Riethmüller beraten wir Sie zu diesen Fragen.


Wenn die Haut mehr Schutz braucht

Unsere Haut bildet eine natürliche Schutzbarriere. Sie hilft, Feuchtigkeit zu bewahren und äußere Einflüsse abzuwehren. Kälte und trockene Heizungsluft können diese Barriere jedoch belasten. Die Haut fühlt sich dann trocken an, spannt oder beginnt zu jucken. Besonders betroffen sind Hände, Gesicht und Lippen, wenn wir uns zwischen draußen und drinnen bewegen.

Die passende Pflege sollte deshalb Feuchtigkeit liefern und den Schutz der Haut unterstützen. Welche Zusammensetzung sinnvoll ist, hängt vom Hautzustand ab: Sehr trockene Haut benötigt eine andere Pflege als zu Unreinheiten neigende Haut. Bei empfindlicher Haut können Produkte ohne Duftstoffe hilfreich sein, die möglichst reizarm formuliert sind.H3: Auch die täglichen Gewohnheiten machen einen Unterschied.

  • Sanft reinigen: Milde Reinigungsprodukte und lauwarmes Wasser sind meist hautschonender als aggressive Reinigungsmittel oder sehr heißes Wasser.
  • Regelmäßig eincremen: Besonders nach dem Waschen oder Duschen lohnt es sich, die Haut zu pflegen.
  • Hände und Lippen schützen: Handschuhe und eine geeignete Lippenpflege sind bei kaltem, windigem Wetter hilfreich.
  • Nicht zu heiß duschen: Lange, heiße Duschen können trockene Haut zusätzlich belasten.


Sie sind sich unsicher, welche Pflege zu Ihnen passt? In unserer Beratung zur Dermokosmetik berücksichtigen wir Ihre Hautbedürfnisse, die Verträglichkeit und die richtige Anwendung. Bei anhaltendem Juckreiz, entzündeten Stellen oder schmerzhaften Rissen sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.


Kleine Lichtblicke für dunkle Tage

Manchen Menschen fällt das Aufstehen schwerer. Sie fühlen sich energielos und haben den Wunsch, sich zurückzuziehen. Ein gelegentliches Stimmungstief ist kein Grund zur Beunruhigung. Der Alltag kann aber bewusster gestaltet werden.

Versuchen Sie, möglichst täglich etwas Zeit draußen zu verbringen, am besten während der hellen Stunden. Dafür muss die Sonne nicht sichtbar scheinen. Eine kurze Runde an der Rems, ein Spaziergang in der Mittagspause oder ein kleiner Weg zu Fuß lassen sich oft leichter in den Alltag integrieren als ein großes Sportprogramm.

Die Bewegung sollte zu Ihrer Gesundheit und Ihrer Kondition passen. Wer langsam beginnt und sich erreichbare Ziele setzt, bleibt eher dabei. Bei schlechtem Wetter können Gymnastik zu Hause oder ein Bewegungsangebot in der Gruppe eine Alternative sein.

Ebenso hilfreich ist es, angenehme Dinge fest einzuplanen, wie ein Treffen, ein Telefonat oder Zeit für ein Hobby. Ein regelmäßiger Schlafrhythmus gibt dem Tag zusätzlich Struktur. Nehmen Sie anhaltende Veränderungen ernst: Wenn Niedergeschlagenheit, Interessenverlust oder Antriebslosigkeit etwa zwei Wochen anhalten, deutlich zunehmen oder den Alltag erheblich beeinträchtigen, sollten Sie ärztliche Unterstützung suchen. Eine Depression ist mehr als ein vorübergehender „Winterblues“.


Vitamin D: Weniger Licht bedeutet nicht automatisch einen Mangel

Vitamin D ist unter anderem für den Knochenstoffwechsel wichtig. Unser Körper kann es mithilfe von Sonnenlicht in der Haut bilden. In Deutschland reicht die Sonnenstrahlung von Oktober bis März allerdings nicht aus, um eine ausreichende körpereigene Bildung zu gewährleisten. Die im Körper angelegten Speicher tragen deshalb zur Versorgung im Winter bei.

Nicht jeder Mensch benötigt im November automatisch Vitamin-D-Präparate. Ob eine Ergänzung sinnvoll ist, hängt von der persönlichen Situation ab. Bei Verdacht auf einen Mangel oder bei besonderen Risikofaktoren ist eine ärztliche Einschätzung empfehlenswert.

Auch Müdigkeit und Stimmungstiefs sind für sich genommen kein Beweis für einen Vitamin-D-Mangel. Sie können unterschiedliche Ursachen haben und sollten bei anhaltenden Beschwerden abgeklärt werden.

Wir beraten Sie gerne zu geeigneten Präparaten, ihrer Anwendung und dazu, worauf Sie bei bereits eingenommenen Produkten achten sollten. Besonders wichtig: Kombinieren Sie mehrere Vitamin-D-haltige Präparate nicht unüberlegt miteinander.


Vitamine und Mineralstoffe gezielt ergänzen

In der Erkältungszeit rückt die Frage nach dem Immunsystem häufig in den Vordergrund. Verschiedene Vitamine und Mineralstoffe sind an seiner normalen Funktion beteiligt. Die Grundlage der Versorgung bleibt eine abwechslungsreiche Ernährung, die zum persönlichen Bedarf passt.

In bestimmten Situationen können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Sie ersetzen jedoch keine ausgewogene Ernährung und bieten auch keinen verlässlichen Schutz vor Erkältungen. Entscheidend ist, ob tatsächlich ein zusätzlicher Bedarf besteht und welche Menge geeignet ist.

Wenn Sie bereits ein Multivitaminpräparat, ein Produkt „für die Abwehrkräfte“ und weitere Einzelpräparate verwenden, kann es zu einer Überschneidung der Inhaltsstoffe kommen. Bringen Sie die Verpackungen oder eine Liste der Präparate gerne mit in die Apotheke. So können wir gemeinsam prüfen, welche Präparate Sie bereits einnehmen und ob eine weitere Ergänzung sinnvoll ist.


Pflanzliche Unterstützung: Natürlich braucht Beratung

Pflanzliche Arzneimittel können je nach Beschwerden eine Behandlungsoption sein. Dabei kommt es auf den Wirkstoff, das konkrete Präparat und Ihre persönliche gesundheitliche Situation an. In unserer Phytothek und bei unserer Beratung zur Phytotherapie nehmen wir uns Zeit für diese Einordnung.

Gerade bei Stimmungsschwankungen ist eine sorgfältige Beratung wichtig. Bestimmte Johanniskrautpräparate können leichte bis mittelschwere Depressionen lindern. Johanniskraut kann die Wirkung anderer Medikamente verändern, beispielsweise die bestimmter Gerinnungshemmer, und die Zuverlässigkeit hormoneller Verhütungsmittel beeinträchtigen. Eine Einnahme sollte deshalb mit einem Arzt abgestimmt werden.

Teilen Sie uns deshalb bei der Beratung auch mit, welche rezeptfreien Mittel und Nahrungsergänzungsmittel Sie verwenden. „Pflanzlich” bedeutet nicht automatisch, dass ein Präparat für jeden geeignet ist.


Erkältungszeit: Den Überblick über Medikamente behalten

Ein kratzender Hals, eine verstopfte Nase oder Husten: Im Herbst und Winter kommen zu den regelmäßig eingenommenen Medikamenten schnell weitere Mittel hinzu. Gerade dann lohnt sich ein genauer Blick auf die Kombination.

Manche Erkältungspräparate enthalten mehrere Wirkstoffe. Wer zusätzlich ein Schmerzmittel oder ein anderes Erkältungsprodukt einnimmt, kann dadurch unbeabsichtigt denselben Wirkstoff mehrfach verwenden. Auch bestehende Erkrankungen können beeinflussen, welches Mittel geeignet ist.

Sagen Sie uns deshalb bitte, welche Beschwerden Sie haben, welche Medikamente Sie regelmäßig einnehmen und ob Ihnen Erkrankungen bekannt sind. So können wir Sie bei der Auswahl gezielt unterstützen und Ihnen die Anwendung erklären.

Wenn Sie dauerhaft mehrere Medikamente verwenden, kann unsere Medikationsanalyse helfen, den Überblick zu behalten. Dabei betrachten wir Ihre gesamte Medikation und prüfen unter anderem auf mögliche Wechselwirkungen und Doppelmedikation. Bringen Sie dazu auch Ihre rezeptfreien Präparate und Ihren aktuellen Medikationsplan mit.


Ihre Apotheke bleibt auch bei Schmuddelwetter erreichbar

Wenn Sie erkältet sind, eingeschränkt mobil sind oder gerade nicht persönlich vorbeikommen können, lässt sich vieles von zu Hause aus vorbereiten.

Mit der kostenlosen meineapotheke.de-App können Sie E-Rezepte einlösen, Medikamente vorbestellen und uns Nachrichten schicken. Wählen Sie nach der Installation die Bahnhof Apotheke Dr. Riethmüller in Waiblingen als Ihre Apotheke aus. Wir prüfen Ihre Anfrage und informieren Sie, wann Ihre Medikamente bereitliegen.

Wenn eine Abholung nicht möglich ist, unterstützt Sie unser Lieferservice in Waiblingen und der näheren Umgebung. Sie können Ihre Bestellung telefonisch oder über die App mit uns abstimmen. Wir klären offene Fragen und organisieren die Lieferung. Selbstverständlich können Sie auch Fragen zur Anwendung Ihrer Medikamente mit uns besprechen.


Wir beraten Sie persönlich in Waiblingen

Ob trockene Haut, Fragen zu Vitaminen oder Unsicherheit bei der Einnahme mehrerer Medikamente: Barbara Nogrady und das Team der Bahnhof Apotheke Dr. Riethmüller sind für Sie da.

Schreiben Sie uns:
info@ba-wn.de

Bahnhof Apotheke
Dr. Riethmüller

Inhaberin:
Barbara Nogrady

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71332 Waiblingen

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